Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser Region gehören:


Der Oberländische Kanal (Kanał Ostródzko-Elbląski)– – (10 Kilometer vom Hotel entfernt) ist ein der interessantesten unter dem technischen Aspekt und einzigartigen Wasserwegen. Es besteht aus drei Abschnitten, die insgesamt 129,8 Kilometer lang sind und aus zahlreichen Abzweigungen. Sie umfassen Seen und schiffbare Flussstrecken, die in Drausen-See (Drużno) und in das Frische Haff (Zalew Wiślany) münden. Der Kanal wurde von dem niederländischen Ingenieur Georg Jakob Steenke geplant und in den 1848-1872 Jahren erbaut. Das größte technische Problem war es, den Höhenunterschied des Wasserniveaus von 99 Meter zwischen Drausen-See (Drużno) und dem davon 11 Kilometer entfernten Pinnausee (Piniewo), zu überwinden. Steenke bearbeitete ein besonders originelles Konzept, das bis heute in der ursprünglichen Form funktioniert, und mit der Kunstfertigkeit der Wissenschaft des XIX. Jahrhunderts begeistert. Genialität der Lösung beruhte auf dem Bau von zwei Schleusen -Liebemühl und Zielona (Miłomłyn i Zielona)- und fünf Rampen –Buchwald (Buczyniec), Kanthen (Kąty), Oels (Oleśnica), Hirschfeld (Jelenie), Kußfeld (Całuny). Die Rampen nivellieren den Wasserstandunterschied von 99 m. Die Schiffe überwinden ihn auf speziellen Wagen. Der Oberländische Kanal erfüllte im XIX Jh. vorwiegend eine wirtschaftliche Funktion. Er ermöglichte das Getreide und Holz aus den reichen Gebieten von Westmasuren nach Elbing (Elbląg) und weiter in Häfen am Frischen Haff (Zalew Wiślany) zu flöβen.

Heute ist der Kanal wieder eine Chance für eine wirtschaftliche Belebung dieses Gebiets. Diesmal besteht diese Chance im Ausbau der touristischen Infrastruktur um den ganzen Wasserweg, was nach der Meinung der Behörden der angrenzenden Gemeinden eine dauerhafte wirtschaftliche Entwicklung verursachen kann. Den ersten Schritt hat Osterode (Ostróda) getan, die am Drewenzsee (jezioro Drwęckie) gelegen ist- der See ist ein südlicher Anlaufpunkt für den Ausflug durch den Kanal. Weil der Wettbewerb für die Konzeption der Bebauung der Küste entschieden wurde, ist die Arbeit an Bau einer Promenade fortgeschritten. Eine Mole, eine Anlegestelle wurden schon gebaut; der Bau einer Taverne mit der Ausleihstelle des Wassergerätes, eines Yachthafens sowie des Amphitheaters ist geplant. Das alles soll den Touristen ermöglichen, ihre Freizeit bequem und reizvoll zu verbringen. Ähnliche Pläne haben Liebemühl (Miłomłyn), Maldeuten (Małdyty), Preußisch Holland (Pasłęk), Reichenbach (Rychliki)und Deutsch Eylau (Iława). Die meisten dieser Ortschaften haben sich entschieden, den Bund der Gemeinden des Oberländischen Kanals zu schließen. Das Hauptproblem der Menschen, die sich mit dem Kanal beschäftigen, ist Geld. Es soll auch erwähnt werden, dass zurzeit manche Kanalstrecken, wegen unerlässlichen Investitionen, aus dem Gebrauch ausgeschlossen sind. Auch der technische Zustand manchen Rampen lässt viel zu wünschen übrig, was die Qualität der geleisteten Leistungen beeinflussen kann.

Die Route der gotischen Burgen, auf dem sich viele prächtigen Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen befinden, in solchen Städten wie Marienburg (Malbork), Allenstein (Olsztyn), Rastenburg (Kętrzyn), Rhein (Ryn), Neidenburg (Nidzica), Rößel (Reszel), Osterode (Ostróda), Stuhm (Sztum), Marienwerder (Kwidzyn), Bütow (Bytów), Heilsberg (Lidzbark Warmiński) lokalisiert. Während eines Ausfluges dieser Route entlang kann man nicht nur ungewöhnliche Architektur und die faszinierenden Geschichten, die mit den Schlösser verbunden sind kennen lernen, sondern auch Ritterkämpfe mit Schwerter, Armbrüsten und Streitäxten sehen, die Feierlichkeiten und Sitten des mittelalterlichen Ritterhofs kennen lernen, sowie die Spezialitäten der damaligen Küche probieren.

Die zahlreichen Kirchen,, von denen der in Jahren 1330-1338 gebaute gotische Dom der heiligen Jungfrau Maria in Frauenburg, das Maria Sanktuarium aus XV Jh. in Heiligelinde (Święta Lipka) und Sanktuarium in Dietrichswalde (Gietrzwałd) in der Nähe von Allenstein (Olsztyn)erwähnt werden sollen.

Heligelinde ist ein architektonischer Komplex, der aus einer Kirche, einem Kreuzgang und Kloster besteht; er besitzt die in idealem Zustand bewahrte, reiche und verschiedenartige Dekoration. Die besteht aus Skulpturen, Fresken, Leinenbilder, Goldwerke und sehr selten in solcher Fülle begegneten Erzeugnisse des Schmiedehandwerkes.

Das Maria Sanktuarium in Dietrichswalde (Gietrzwałd- 15 Kilometer vom Hotel entfernt) zieht jährlich 100 Tausend Menschen. Dieser malerisch gelegene Ort wurde dank den Offenbarungen der Gottesmutter, die von 27 Juni bis 16 September 1877r statt fanden, berühmt. Die Zeuginnen der Offenbarung waren zwei junge Mädchen aus armen polnischen Familien. Seit jener Zeit besuchen diesen Wallfahrtsort viele Pilger sowohl aus Polen, als auch aus Ausland.

Die nach verschiedenen Kriegen übriggebliebenen riesigen Befestigungsanlagen und die zahlreichen Bunker befinden sich sowohl in Gierloz (Gierłoż - Wolfsschanze), als auch in Mauerwald (Mamerki). Ein sehr interessanter Ort ist auch die Festung Boyen, die in Jahren 1844-1856 errichtet wurde.

Wolfsschanze in Gierloz (Gierłoż) war eine der Hitlerquartiere. Sie wurde als Chemiebetrieb gebaut und wurde bis Kriegsende entweder von dem alliierten oder sowjetischen Nachrichtendienst aufgedeckt. Der ganze Bunkerkomplex besteht aus drei Teilen, in denen sich u.a. die Hitlers, Keitels, Dr. Dietrich, Bormanns Luftschutzräume, ein Führungszentrum, Spielcasinos und Saunen befinden.

Ein ähnliches Objekt war die Quartier in Mauerwald (Mamerki), in der es Platz für 15000 Personen gab. Diese Bunkeranlage wurde im Wald zwischen Mauersee (Mamry) und der Bahnstraße Rastenburg- Angerburg (Kętrzyn - Węgorzewo) errichtet und in drei Zonen ohne irgendeine Grenze der Verteilung aufgeteilt.

Die Festung Boyen ist westlich von Lötzen (Giżycko), auf einer Landenge zwischen Löwentinsee (Niegocin) und Kisain-See (Kisajno) gelegen. Sie gehörte zu den Befestigungen, die den Zugang zu dem östlichen Gebiet von Preußen schützten. Es wurde auf der Fläche von ca. 100 ha gebaut und war für Ostpreußen ein sehr wichtiges strategisches Objekt. Die Festung ist mit einer 2303 Meter langen Mauer umgeben.

Zahlreiche Technikdenkmäler, , wie z.B. die 1910-1917 gebaute Lycker (Ełk) Schmalspurbahn, deren Spurweite 750 mm und Streckenlänge 48 km beträgt. Die nächste technische Neuigkeit sind die höchsten Eisenbahnbrücken in Polen, in dem Ort Staatshausen (Stańczyki). Diese aus Holzbeton gegossenen Konstruktionen wurden in Jahren 1912-1926 errichtet und sind 200 m lang und 40 m hoch. Einmalig (in Weltumfang) ist auch der Oberländische Kanal (siehe oben).

Der masurische Landschaftspark mit der Parkfläche von 53.635 ha und der Fläche seiner Schutzgebieten 18.608 ha. 29.000ha davon sind Wälder, 17.000ha- Flüsse und Seen. Den Rest bilden Anbaugebiete und bebautes Gelände. Der Park befindet sich an der Grenze von zwei unterschiedlichen geomorphologischen Formen – Moräne und Sander; schützt Pflanzen- und Tierschätze, sowie die Naturpracht von Wäldern, Torfmooren, Seen und Flüssen. Auf dem Parkgebiet befinden sich 11 Naturschutzgebiete, unter anderem das Biosphärenreservat Luknajno-See (jezioro Łukajno), mit Hunderten von Arten auch seltener Gefäßpflanzen, wie: die Knabenkräuter (10 Gattungen), das Schlanke Wollgras, Blaue Himmelsleiter, die Türkenbund-Lilie, der Tannenbärlapp, die Trollblume, Torfgränke, der Rundblättrige Sonnentau und die Duft-Becherglocke. Wenn es um Fauna geht, kann man hier Wölfe, Elche, Biber, Fischotter und mehr als 200 Arten von Vögeln treffen, unter anderem Rohrdommel, Zwergdommel, Schwarzstorch, Kolbenente, Schellente, Gänsesäger, Seeadler, Schreiadler, Würfelnatter, Tüpfelsumpfhuhn, Kleines Sumpfhuhn, Wachtelkönig, Wiedehopf, Uhus, Wasseramsel, Eisvogel, Bartmeise, Halsbandschnäpper und Tannenhäher.